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 Irgendwo im Wald

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Cora LaRoche
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BeitragThema: Irgendwo im Wald   So Apr 06, 2014 1:03 am

Irgendwo mitten im Wald.
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BeitragThema: Re: Irgendwo im Wald   Do Aug 14, 2014 3:56 pm

Das Eichhörnchen kraxelte den breiten Baum urplötzlich flink bis zur Spitze hinauf. Irgendetwas musste es aufgeschreckt haben. Feige kleine Tierchen. Ich atmete tief ein, sog die würzige Luft ein und genoss den unglaublichen Geruch der in mich strömte. Es gibt doch nichts über einen ausgedehnten Spaziergang im Wald. Ich ertappte mich dabei, wie ich wieder einmal alle möglichen Reize meiner Umgebung auf mich wirken ließ. Wie ich ihnen allen ihre Ursprünge zuordnete. Eindrücke von überall her. Ich kam oft zu diesem Ort im Wald. Ein kleiner See war in direkter Nähe. Der beste Platz bei Vollmond den man sich nur vorstellen konnte. Diese arroganten Vollblüter werden nie die Faszination verstehen, die von hier ausgeht. Ich ging auf den Baum zu, den das Eichhörnchen einige Augenblicke zuvor noch erklettert hatte. Meine Hand strich über die unebene Rinde der alten Eiche. Das Holz fühlte sich für mich aus irgendeinem Grund immer besonders gut an zu dieser Jahreszeit. Viele Menschen verstanden meinen Respekt zu allen Lebewesen dieser Erde nicht. Bäume waren für sie einfach Pflanzen. Und dass Pflanzen lebten hätten sie wahrscheinlich nie gewusst wenn man es ihnen in der Schule nicht beigebracht hätte. Ich löste meinen Griff und betrachtete die feinen schwarzen Überreste auf meiner Haut. Natur.
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BeitragThema: Re: Irgendwo im Wald   So Aug 17, 2014 5:29 pm

Schweigend trotte ich den ausgetrampelten Waldpfad entlang, den Kopf gesenkt und die Hände in die Taschen meiner blauen Jeans gestopft. Zwar war ich vor einigen Stunden erst angekommen, aber schon jetzt war in mir das dringliche Bedürfnis aufgekommen, wieder nach Hause zu fahren. War es hier eigentlich üblich, einen Neuankömmling einfach so, ohne große Einführung, allein auf das Camp los zu lassen? Gut, diese Campleiterin Holiday hatte einige Worte über Hütten, Essenszeiten und Sportaktivitäten verloren, aber dennoch hatte ich keinen Plan davon, was ich nun tun sollte. Ich war zuerst zu meiner Hütte gegangen, aber dort war niemand, wenngleich die anderen Zimmer schon belegt schienen. Wer wohl meine Mitbewohner sind, fragte ich und hob den Blick zu den sich wiegenden Baumkronen. Wer weiß, vielleicht sind es ja auch Hexen und können mich deshalb verstehen. Ich runzelte über meine eigenen Gedanken und schüttelte den Kopf. Nein, niemand kann mich verstehen. Dazu habe ich viel zu viel durchgemacht. Ich senkte meinen Kopf wieder und sah nach vorne, auf den schmalen Waldweg und die unzähligen, hohen Bäume. Ein leises Rauschen ging stetig durch den Wald und die Stämme einiger Bäume wiegten sich knarzend im Wind. Es schien beinahe, als würden sie miteinander reden. Leise und unverständlich für mich und in einer Sprache, die nie ein Mensch oder ein übernatürliches Wesen verstehen würde. Ob Bäume auch solche Probleme haben? fragte ich mich und schmunzelte bei dem Gedanken, wie zwei große Bäume einen Setzling ausschimpften, weil dieser nicht schnell genug wuchs.
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BeitragThema: Re: Irgendwo im Wald   Di Aug 19, 2014 9:32 am

Die wenigen Sonnenstrahlen fielen durch die Baumkronen auf die stille Lichtung neben dem See. Zeit für ein bisschen Entspannung. Ich ließ mich bei einem meiner Lieblingsbäume nieder und beschloss ein wenig zu dösen bevor ich zum Camp zurückkehren würde. Ich schloss meine Augen und ließ meine Gedanken kreisen. Typischerweise verfing sich mein Bewusstsein bei meiner Familie. Es war traurig, dass letztlich mein Vater der Grund dafür war, dass ich auch mit meinem Bruder kein gutes Verhältnis mehr hatte. Er hatte mir gezeigt, dass wir in einer Welt leben in der eben nicht alle Menschen gleich waren. Ich stieß einen Seufzer aus und versuchte die zahlreichen Wutausbrüche meines Vaters zu verdrängen doch egal wo ich anzusetzten versuchte, gute Erinnerungen an den Ackles-Clan fand ich einfach nicht. Meine Mutter war die Einzige Person, die es jemals für nötig erachtet hatte sich mit mir zu beschäftigen. Doch auch diesen kleinen Hoffnungsschimmer verlor ich durch meinen Vater. Plötzlich riss mich ein knackendes Geräusch aus meinen Gedanken. Was war das? Neugierig erhob ich mich und schmulte an dem Baum vorbei. Ich sah einen Jungen mit schwarzen Haaren, von dem ich meinen Blick eine ganze Zeit lang nicht  mehr lösen konnte.
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BeitragThema: Re: Irgendwo im Wald   Mo Sep 01, 2014 5:20 pm

Durch den dichten Schleier meiner eigenen Gedanken drang nach einiger Zeit ein erdrückendes Gefühl der Erschöpfung, welches von meinen Beinen ausging und ich blieb stehen. Wanderungen durch den Wald waren wirklich wunderschön, aber leider war ich nicht der ausdauerndste Hexer auf Erden. Eher im Gegenteil. Alles was ich zuhause tat, war in meinem Zimmer zu sitzen und zu lernen. Vielleicht konnte sich das hier ja ändern. Allerdings traute ich es meinen Eltern zu, dass sie mir weiteren Stoff und unzählige Aufgaben nachschicken würden. Oh ja, das konnte ich mir lebhaft vorstellen. Einen Brief zu bekommen in dem Stand, dass ich doch während meiner Anwesenheit in diesem Camp die Deflektion und das Brechen von Flüchen pauken solle, damit sie mich bei meiner Rückkehr danach ausfragen konnten. Ein unbeschreiblich schreckliches Gefühl der Verlorenheit breitete sich in meinem Brustkorb aus. Ich wollte nicht zurück. Nie wieder. Ich seufzte laut und ließ den Blick ein wenig umherschweifen, als suchte ich nach einer Lösung für mein Problem. Da traf mein Blick auf den einer anderen Person, was mein Herz für einen Moment aussetzen ließ. Wo kommt der auf einmal her? fragte ich mich und versuchte meinen Herzschlag wieder unter Kontrolle zu bekommen. Daran würde ich mich wohl gewöhnen müssen, mit den ganzen Gestaltwandlern und Vampieren, die ebenfalls in diesem Camp waren.
Ähm, hi, begrüßte ich den auf dem Boden sitzenden Jungen und versuchte, meinen Mini-Schock mit einem leichten Lächeln zu überspielen.
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