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 Hinter dem Wasserfall

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Jace Collins

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BeitragThema: Hinter dem Wasserfall   Sa Jun 28, 2014 4:26 pm

Hinter dem Wasserfall
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Jayden Hunter

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Mo Jul 28, 2014 11:12 pm

cf: Am Ufer

Schmunzelnd hörte er Liliths Worte. "Klar, kannst du dann machen. Mann mag es nicht glauben, aber ich kann auch gut zuhören und Sachen für mich behalten", meinte Jayden dann dazu und lächelte die Blonde vor sich wieder sacht an. Und irgendwie schien Lily kurz darauf ihre Aufmerksamkeit auf etwas anderes zu konzentrieren, schien ganz wo anders, bis sie schließlich wieder im Hier und Jetzt schien und auf Jay reagierte. Wieder nickte der Blonde. "Ja ... Du wurdest wirklich gut erzogen ... Gut, für die, für die es nicht selbstverständlich ist, die haben dann wohl keine gute Erziehung genossen ... Oder sind einfach Arschlöcher", stellte Jay mit einem ignoranten Schulterzucken fest.
Die großen Augen, mit denen er dann gemustert wurde, nachdem er ihr seinen Finger vor den Mund hielt, brachten Jay zum grinsen. Es hatte wirklich geklappt, sie widersprach nicht, auch wenn sie es mit größter Wahrscheinlichkeit gewollt hatte. Als sie dann auf quietschte musste Jayden tatsächlich leise lachen, rieb sich dann gespielt verletzt die Stelle, an die Lilith ihn spielerisch hingeboxt hatte. "Autsch", lachte er und zuckte dann wieder mit den Schultern. "Ja, meine kleine Träumerin. Und nein das war nicht mies, es war eine Feststellung, sorry." Er grinste sie frech an, hatte den ersten Satz aber irgendwie selber ganz verträumt und liebevoll ausgesprochen.
"Das wusste ich doch, dass es dir hier gefallen wird", äußerte er sich zu ihrer Aussage und lachte dabei amüsiert, sah Lily dabei zu, wie sie in Richtung Wasserfall lief und war dann im nächsten Moment schon von einem Wasserstrahl erfasst worden. Jetzt klebte sein Oberteil an ihm, als er an sich herunter sah und dann mit einem Grinsen zu Lily rauf sah. "Okay, danke für die Abkühlung Kleines. Da du so vertraut mit Wasser bist, vielleicht findest du meine Überraschung ja selber raus? Kleiner Tipp: Es hat was mit dem Wasserfall zu tun." Noch standen sie ja nur bei dem Wasserfall, von der Höhle dahinter hatte er Lily noch nichts erzählt.

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Lilith Montgomery

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Mo Jul 28, 2014 11:50 pm

cf: Am Ufer

Lächelnd sah sie ihn an. "Weißt du... du wirkst wirklich nicht, wie der Junge, der zuhört, es versteht und es für sich behält, aber von dem was ich jetzt kennen gelernt habe.. Auch wenn es nur so wenig ist... vielleicht kannst du es doch.", sagte sie und sprach damit aus, was sie dachte. Sie fühlte sich ihm verbunden und nahe, aber das änderte nichts daran, dass er nicht danach wirkte. Er war anders Als Jace und das beruhigte sie schon, aber er war doch irgendwie zu heiß, als das er nicht als Aufreißer gelten würde und das lag doch in Liliths Hintergedanken. Trotzdem... sie würde ihm eine Chance geben.
Aufmerksam sah sie jetzt wieder zu Jay und nickte, wobei sie bei seinem kurzen Schulter zucken den Kopf schief legte. "Du bist jeden falls keines dieser Arschlöcher.", stimmte sie ihm lächelnd zu. Mehr sagte sie dazu nicht. Das war auch überhaupt nicht nötig.
Immer noch sah sie ihn mit großen Augen an, wurde aber sofort rosa rot, als er begann so zu grinsen und sah schnell weg. "Grins nicht so...", flüsterte sie leise, auch wenn sie sein Grinsen wirklich mochte. Ihm zu widersprechen schaffte sie aber trotzdem nicht mehr. Stattdessen kicherte sie, als er sich die Seite rieb und streckte ihm die Zunge raus. "Memme!", neckte sie ihn, ohne es wirklich ernst zu meinen. Sie fand es sogar eher süß, dass er so tat, als hätte sie ihm weh getan.
Bei seinen nächsten Worten schluckte sie und sah ihn wieder aus großen Augen an. Der zweite Satz ging schon völlig an ihr vorbei. In ihrem Kopf kreiste nur das Wort "Meine" und plötzlich bekam sie wieder Angst. Fürchterliche Angst davor, gerade von ihm verletzt zu werden. Sie wusste nicht warum, aber schon der Gedanke war schrecklich und sie drehte sich schnell weg, damit er die Tränen nicht sehen konnte, die jetzt in ihre Augen schossen. Er hatte es so verträumt und liebevoll gesagt und es hatte sich so wunderschön angehört, aber zum ersten Mal, seit sie ihn kannte, fuhren wieder ihre Abwehrmechanismen hoch. Ihr Verstand sagte ihr, dass sie das nicht zu lassen durfte, dass nicht darauf eingehen durfte, weil er ein Typ war. Ein Typ, der seine Freundinnen offenbar spielend wechselte und ihr wieder weh tun könnte, aber ihr Herz sah das völlig anders. Ihr Herz sagte ihr, dass sie ihm vertrauen konnte, dass er es ernst meinte, was er gesagt hatte, dass er toll war und das es nichts mit ihr zu tun hatte, dass sie vielleicht die eine sein könnte, bei der alles anders ist. Kurz liefen ihr doch die Tränen über die Wangen, aber sie wischte sie sich schnell weg und lächelte ihn dann wieder an.
"Du hattest recht! Es ist einfach wunderschön! Und so ruhig, friedlich... geborgen irgendwie.", stellte sie strahlend fest und war so eingenommen von dem Ort, dass sie das vorherige zurück drängen konnte, auch wenn es noch in ihrem Hinterkopf fest saß.
Kichernd sah sie ihn an, bis ihr klar wurde, wie er jetzt gerade aussah... Das nasse Oberteil klebte an seinem Körper und stellte seine Muskeln nur noch mehr heraus. Das was sie vorher nur grob unter dem Stoff gefühlt hatte und erahnen konnte war jetzt ganz klar vor ihr und sie konnte einfach nicht aufhören ihn anzusehen, obwohl sich ihre Wangen längst rot gefärbt hatten und ihr etwas heiß wurde. Deshalb war sie auch froh, als er wieder sprach und sie damit aus ihren Gedanken riss. "Bitte... oh.. ähm.. ja.. ich... ja..", stotterte sie vor sich hin und drehte sich schnell zum Wasserfall. Sie musste gar nicht lange überlegen was es war. Sie hörte den Hall, konnte den Tropfen nach spüren, die in die Höhle hinter dem Wasserfall fielen und begann zu strahlen. Nur kurz sah sie zu Jay, dann rannte sie einfach los und durch den Wasserfall hindurch, ohne auch nur nass zu werden. Staunend sah sie sich dahinter um und war ganz fasziniert von diesem wundervollen Ort.

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Jayden Hunter

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Do Jul 31, 2014 12:06 am

"Stille Wässer sind eben tief, Lil", grinste er und zwinkerte ihr zu. "Wobei still trifft bei mir ja nicht wirklich. Aber was ich eigentlich sagen wollte - überzeug dich doch dann einfach selbst davon, dass ich das mindestens genauso gut kann wie du."
Schmunzelt sah er zu Lilith. "Danke für die Blumen", lachte er und fuhr sich kurz mit einer Hand durch seine blonde Mähne, ehe er begann amüsiert zu lachen. "Ich dachte ich soll lieber lächeln, als betrübt zu gucken. Was denn nun?" Fragend und immer noch grinsend sah er weiter zu Lilith und musste nur noch mehr grinsen, als er einen leichten rosa Schimmer auf ihren Wangen bemerkte und diese sich sogleich weg drehte. Wieder entwich ihm ein, diesmal jedoch leiseres, lachen. "Ich bin keine Memme. Nur höflich", neckte er sie und streckte ihr kurz seine Zunge entgegen.
Doch dann stockte er und sah Lilith besorgt an. Weinte sie gerade etwa? "Alles okay?", hakte er nach und hatte schon Sorge, dass ihr Handgelenk doch noch doller weh tat, als wie es nun aussah, nach der Behandlung in dem See. Noch immer lag sein Blick ruhig und irgendwie abwartend auf ihr, bis er eine Antwort bekommen würde.
Doch da sie sich dann von ihm hochziehen ließ, schien wohl doch alles in Ordnung zu sein.
"Ja. Ich liebe diesen Ort", gestand er und lächelte sie sanft. "Aber das Beste hast du ja noch nicht gesehen." Als sie auf seinen Tipp hin nicht lange überlegen musste, was Jayden gemeint hatte, grinste er. Von jemandem, der Wasser kontrollieren konnte, hatte er auch nichts anderes erwartet. Tatsächlich lief sie vor, hinter den Wasserfall und musste schon in der Höhle dahinter angekommen sein. Jay jedoch blieb genau dort, wo er stand und grinste zufrieden ...

Vorsichtig und leise tapste das Tierchen den schmalen Weg entlang, der hinter den Wasserfall führte. Eine Pfote nach der anderes setzte die Raubkatze vor und setzte sich dann hinter ein blondes Mädchen, legte den Kopf schief und betrachtete jene Person aus den bernstein-braunen Augen. Sie schien keine Gefahr zu sein und so stellte sich das Ozelot Männchen wieder auf und schmiegte sich kurz an ihren Beinen entlang, ehe es weiter in die Höhle lief, kurz stehen blieb und sich abwartend zu der Blonden umdrehte. Ein kurzer Blick tiefer in die Höhle und dann wieder ein längerer auf das Mädchen, sollten ihr zeigen, dass sie zu folgen hatte.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Do Jul 31, 2014 12:41 am

Mit leicht hochgezogenen Augenbrauen sah sie Jay an und öffnete schon den Mund, als er sich selbst widersprach und sie kichern musste. "Genau das wollte ich gerade auch sagen.", meinte sie immer noch mit einem leisen Kichern, lächelte ihn dann aber ehrlich an. "Ich vertraue dir.", sagte sie schlicht, was bei ihr eigentlich schon eine große Leistung war. Sie vertraute sonst niemandem, außer ihrer Schwester, ihrer Mum und ihrem Dad, aber einem Fremden... das hatte sie eigentlich nicht mal vor Jace geschafft.
"Mach... so ein zwischen Ding...", murmelte sie immer noch verlegen und sah ihn weiter hin nicht an. Das war ihr dann doch irgendwie zu peinlich.
"Sagt jede Memme!", gab sie sofort schlagfertig zurück und grinste ihn breit an, weil sie ihre Fassung zurück gewonnen hatte.
Was er dann ja prompt wieder zu nichte gemacht hatte.
Tief atmete sie durch, wobei ihr trotzdem kurz ein Schluchzer entwich, nickte dann aber schnell. "Ja... ja alles okay... hat... hat nur kurz weh getan.", log sie flüsternd, drehte sich zu ihm zurück und lächelte ihn gezwungen an. Wie sollte sie ihm auch den wahren Grund für ihre Tränen erklären, für diesen leichten Schmerz in ihrer Brust, der genau dabei aufgetaucht war? Es fühlte sich so schwer an, dass sie fast das Gefühl hatte, nicht mehr wirklich atmen zu können. Das war alles einfach nur verwirrend für die Poseidon Tochter, weshalb sie um den Abstand danach fast ein wenig froh war.
Weich lächelte sie ihn an und nickte sanft. "Glaube ich dir sofort.", antwortete sie mit weicher Stimme und sah ihn dabei fast ein wenig liebevoll an, weil es ihn so weich wirken ließ, wie er es gesagt hatte.

Völlig fasziniert sah sie sich immer noch in der Höhle um und merkte dabei nicht, wie etwas hinter ihr auftauchte. Erst als weiches Fell um ihre Beine strich sprang sie mit einem erschrockenen Aufschrei nach hinten gegen die Wand und hätte sich fast sogar den Kopf angeschlagen. Schnell presste sie die Hände vor den Mund um nicht weiter zu schreien und sah zu dem süßen Ozelot, der dort stand. Noch immer raste ihr Herz von dem Schock und ihre Hände zitterten, während sie automatisch dem Blick folgte. Die Raubkatze schien zu wollen, dass sie mit kam und überhaupt nicht darauf aus zu sein ihr weh zu tun. Langsam beruhigte sie sich und machte dann vorsichtig einen Schritt weiter in die Höhle hinein. Und dann noch einen weiteren und noch mehr, während sie gar nicht mehr an Jay, sondern nur an dieses wunderschöne Tier vor sich dachte, dem sie jetzt sicher folgte, sich aber noch nicht so ganz traute näher zu kommen.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Do Jul 31, 2014 1:05 am

"Gut. Ich vertraue dir schließlich auch", sagte Jay dann ehrlich lächelnd und meinte es auch genau so. Klar, er kannte sie immer noch nicht gut, aber dennoch vertraute er ihr. Aber um ihr seine Geschichte wirklich zu erzählen, wollte er Lilith einfach besser kennen, wenigstens den Schein bewahren, als müsste er sie noch mehr kennen lernen, denn eigentlich hatte der Junge das Gefühl, dieses Mädchen hier vor sich schon sein ganzes Leben lang zu kennen. "Pah!", stieß er lachend heraus. "Du kannst gut reden. Versuch da mal ein zwischen Ding draus zu machen, wenn man jemanden vor sich hat, der einen einfach ständig dazu bringt so zu grinsen. Da bist du selber schuld Kleines", neckte er sie und sah sie aber bei seiner Bezeichnung für sie weich an, so dass sie merken sollte, dass es wirklich nicht böse gemeint war.
Dann schmunzelte er wieder und streckte der Blonden wieder kurz die Zunge entgegen. "Klar. Weil jede Memme auf Gefühle der Anderen achtet", meinte Jayden gespielt beleidigt. Er hatte die Erfahrung gemacht, dass Mädchen es wollten, wenn sie einen Kerl schlugen, dass es ihm weh tat, doch wenn es eben nicht der Fall war, so sollte er zumindest so tun, als würde es schmerzen. Und das hatte Jay getan und jetzt müsste er alles weitere über sich ergehen lassen. Dann war er eben ihre Memme, solange sie sich dabei glücklich fühlte, sollte es ihm recht sein. Weiter würde er dazu auch nichts sagen, würde ihr das letzte Wort lassen.

Ruhig stand die Raubkatze noch immer in der Höhle, sah abwartend zu dem Mädchen und kurz hätte man meinen können, dass in den Augen des Tieres Sorge lag. Sorge um das Mädchen, als diese auf Grund des Schocks an die Wand ausgewichen war, dabei aber so hektisch gewesen war und sich dabei fast den Kopf stieß. Regungslos stand der Ozelot da, wartete bis sie sich von dem Schreck erholt hatte und sah dann wieder ungeduldig in die Richtung, die weiter in die Höhle führte. Und dann war es soweit. Sie machte kleine und zögerliche Schritte auf das anmutige Wesen zu, welches sie weich ansah und weiterhin keine Bewegung von sich gab, aber nicht angespannt wirkte. Er wollte Vertrauen aufbauen, wollte sie beruhigen, in dem er ihr die Sicherheit gab, dass sie sich ihm nähern konnte. Als nur noch wenige Zentimeter gefehlt hätten und sie völlig fasziniert und in Gedanken die Hand nach dem Tier ausstreckte, ging der Ozelot dann doch auf sie zu und stupste seine Nase an ihren Handinnenfläche und schmiegte dann seinen Kopf in diese. Ein Geräusch das sich wie ein leises Schnurren anhörte, kam von dem Tier aus, ehe es sich wieder von dem Mädchen entfernte und wartend wieder zu ihr umdrehte, nachsah, ob sie ihm auch wirklich weiter folgte.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Do Jul 31, 2014 1:28 am

Weich lächelnd sah Lilith ihm in die Augen und wusste sofort, dass er es genau so meinte. Er würde sie bei so etwas nicht anlügen. Es war merkwürdig wie klar ihr das vor Augen stand, aber sie bezweifelte es nicht und wäre am liebsten mit ihrer Geschichte heraus geplatzt, wären da nicht immer noch diese leisen Zweifel und das Bewusstsein, dass sie sich gerade erst kennen gelernt hatten.
Bei seinem Ausruf und seinen weiteren Worten musste sie dann doch wieder kichern und sah ihn wieder an. Als er das letzte dann so weich sagte, legte sie leicht den Kopf schief und lächelte selber weich. "Du musst die Mundwinkel leicht nach oben ziehen und dann so weich kucken wie gerade eben, dann hast du es.", sagte sie und sah ihn unbewusst genauso an, wie sie es ihm gerade beschrieben hatte.
Als er sich so gespielt beschwerte seufzte sie leise, streckte die Hand aus und strich ihm über die Nase, ehe sie die Hand an seine Wange legte und lächelte. "Ich finde das süß.", sagte sie einfach nur und lächelte. "Und ich würde so etwas nie ernst meinen.", fügte sie noch leise an.

Kurz war sie zu abgelenkt von dem Schock, weshalb sie den leicht besorgten Ausdruck in den Augen der Raubkatze nicht sehen konnte, konzentrierte sich dann aber wieder.
Immer näher kam sie und als der Ozelot nicht zurück wich streckte sie verträumt ihre Hand nach ihm aus, in der Hoffnung ihn berühren zu können. Er schien so weich und entspannt, als würde er nur darauf warten, dass sie sich traute ihn zu berühren. Irgendwie war ihr klar, dass sie keine Angst vor ihm haben musste, dass er ihr nie etwas tun würde, so lange sie respektvoll war, so wie man sich eben einem Raubtier gegenüber verhielt. Er war dabei auch noch so wunderschön und anmutig, dass sie gar nicht anders konnte, als ihn streicheln zu wollen. Gerade als wirklich nicht mehr viel fehlte, stupste der Ozelot ihre Handinnenfläche mit der Nase an, was Lilith zum Kichern brachte, ehe sie ihn kurz vorsichtig kraulte, während er auch seinen Kopf an ihrer Hand rieb. Das Schnurren hörte sich dabei so sanft und warm an, dass Lilith jetzt jedes Misstrauen verlor und ihm einfach weiter in die Höhle folgte, wobei sie dicht an seinen Fersen blieb und ihn fasziniert lächelnd ansah.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Do Jul 31, 2014 8:58 pm

Immer noch mit einem weichen Lächeln hörte er ihre Worte und musste dann doch etwas schmunzeln, als ihm auffiel, dass Lily genau das tat, was sie ihm gerade erklärte. "Na also", sagte er weich lächelnd, grinste dann jedoch, als sie ihm gegen die Nase stupste und lehnte sich dann nur etwas gegen ihre Hand, die an seiner Wange ruhte. Er wusste nicht wieso, doch diese kurze Berührung ließ ihn so ruhig und zufrieden wirken, wie er sich dadurch auch fühlte. Doch sein Herz schlug um einiges schneller.

Erst als das Mädchen ihm dann sicher zu folgen schien, drang er weiter mit ihr in die Höhle ein. Immer wieder warf die Raubkatze einen Blick nach hinten, um zu schauen, ob sie auch gut voran kam - besonders, als die Höhle begann etwas enger zu werden. Die Decke war so niedrig, dass ein stattlicher Mann nun gebückt laufen müsste. Irgendwann verlangsamte der Ozelot seinen Schritt und lief neben der Blonden her, nur immer einen Schritt voraus. Nach einer kurzen Zeit gab es eine Weggabelung. Zielsicher nahm das Tier den linken Weg und sah kurz nach ob auch das Mädchen folgte. Sie tat es und schon ging er weiter. Kurz darauf kamen sie am Ende des Ganges an. Licht brach durch einen schmalen Schlitz, der auch als Eingang dienen könnte, in die Höhle. Genau durch diesen ging das Tier und wartete vor dem Eingang auf das Mädchen, welches noch in der Dunkelheit der Höhle verborgen war. Es schien, als würde der Ozelot tief und zufrieden die frische Luft einatmen. Er stand in einem Krater von hohen Bergen umgeben und die Höhle hinter dem Wasserfall führte direkt hier her. Es war wunderschön hier. Saftig grünes Gras, Wiesen mit allen möglichen Blumen und Tiere die hier herumtollten. Gerade als das Mädchen sich durch den Eingang quetschte, wurde das Männchen von 3 kleinen Ozelot Kindern angesprungen, welche an ihm herum zu turnen schienen. Sofort ging das Männchen auf das Spielen der Kinder ein, tollte mit ihnen über die Wiese und kam dann zurück zu der Blonden, welcher die Sonne nun ins Gesicht schien. Geduldig mit schief gelegten Kopf bedachte er sie mit seinem Blick. Er schien ihre Meinung zu dem Ort wissen zu wollen. Auch die 3 Welpen kamen nun vorsichtig hinter dem Ozelot hervor und traten nur ganz vorsichtig auf die Blonde zu.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Do Jul 31, 2014 9:29 pm

Über die ganze Zeit folgte sie dem wunderschönen Ozelot still durch die Höhle, wobei ihr Blick an ihm fest hing. Sie musste sich aber kaum konzentrieren, immerhin war sie klein und schmal genug um sich hier keine Sorgen machen zu müssen. Vertrauensvoll folgte sie dem Raubtier auch die Gabelung entlang. Sie hatte kein Bisschen Angst davor sich zu verlaufen. Zum Wasser fand sie sowieso immer. Jay schlich sich dabei nicht mal wirklich in ihre Gedanken. Sie hatte einfach das Gefühl, als wäre er sowieso eng neben ihr, würde sie fest halten und beschützen. Erst als sie das Licht sah begann sie zu verwirrt zu blinzeln und sah kurz nach vorne, ehe sie bemerkte, dass der Ozelot jetzt dichter bei ihr lief und sie zu strahlen begann. Er war einfach so wunderschön und faszinierend. Kurz zögerte sie an dem engen Durchgang, schob sich dann aber der Raubkatze hinter her ins freie und atmete tief durch, ehe sie lächelnd nach unten sah. Staunend sah sie sich um und wurde vor Entzückung ganz still, wie als wollte sie nichts erschrecken was hier war. Sie traute sich nicht mal wirklich sich zu bewegen und sah sich glücklich und gelöst um. Das hier erschien ihr fast wie ein Paradis auf Erden und so schön, wie sie es sonst nur von der Unterwasserwelt kannte. Ergriffen legte sie eine Hand vor den Mund und sah langsam wieder zu dem Ozelot. Bei dem Anblick von ihm und den Jungen musste sie sich dann aber doch kurz ein entzücktes Quitschen verkneifen. "Awwwwww! Das ist so zuckrig... wie Honig...!", flüsterte sie und kicherte leise, als sie begannen zu spielen, wobei sie sich langsam und vorsichtig ins Gras setzte. Lächelnd sah sie, wie der Ozelot zurück kam und hatte das Gefühl, als würde er sie direkt nach seiner Meinung fragen. "Es ist so wunderschön hier. Einfach unglaublich.", flüsterte sie und strahlte, als auch die Kleinen mit dazu kamen. Kurz zögerte sie ein wenig, streckte dann aber vorsichtig ihre offene Hand nach den Kleinen und dem großen Ozelot aus, wartete aber, dass sie sie berührten. Immerhin wollte sie sie nicht bedrängen.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Do Jul 31, 2014 10:08 pm

Zufrieden sah der Ozelot das Mädchen an und fast schien es, als würde er mit seinem weichen Blick in den Augen, sie angrinsen, während sie sprach. Sie fand es genauso schön wie er hier, weshalb er einmal freudig aufhüpfte und dann näher an sie heran trat, und sich wieder gegen ihre Hand lehnte, bevor er sich an ihren Beinen entlang schmiegte. Nun war auch für die 3 Kleinen klar, dass man diesem Menschen vertrauen konnte und freudig kamen sie auf sie zu geeilt. Einer sprang ihr fast schon auf den Schoss, während die anderen Beiden um den großen Ozelot herum tollten, bevor auch sie sich an den Beinen des Mädchens schmiegten.
Jay wusste, er hätte mit Lilith reden können, doch hatte er angst, die Kleinen zu verjagen, also blieb er still. Sie wussten nicht, dass er ein Mensch war, kannten ihn nur in dieser Gestallt. Klar an seinem Geruch würden sie ihn vielleicht erkennen, doch wollte er nichts riskieren. Er hatte oft auf die drei Kleinen aufgepasst, seit deren Mutter nicht mehr war. Jayden wusste nicht wieso, doch sie war verletzt gewesen und war an den Verletzungen verstorben. Er hatte sich verpflichtet gefühlt für die Babys zu sorgen und das wollte er nun Lilith zeigen. Dies war sogar etwas, was nicht mal William von ihm kannte. Seine Brüder und seine Schwester - auf eine gewisse Art und Weise.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Do Jul 31, 2014 10:27 pm

Fasziniert sah Lilith in die Augen des Ozelot vor ihr. Grinste er sie da etwa an? Sein Blick war so wundervoll weich und es fühlte sich irgendwie so vertraut an. Kichernd sah sie, wie er einmal aufhüpfte und lächelte dann weich, als er wieder an ihre Hand kam. Sanft begann sie ihn zwischen den Ohren zu kraulen und hörte damit auch nicht auf, als er sich an ihre Beine schmiegte. Im Gegenteil. Gedankenverloren strichen ihre Finger jetzt auch über seinen Rücken, seine Seiten und seine Brust, während sie ihn immer noch sanft kraulte und kichernd den kleinen zusah, wie sie jetzt auch näher kamen und der eine direkt auf ihren Schoss hüpfte. Mit der anderen Hand begann sie jetzt auch ihn zu streicheln und sanft zu necken, wobei sie ihn immer wieder kichernd gegen den Bauch stupste. Lächelnd drehte sie ihren Kopf wieder zu dem Ozelot-Männchen und strich ihm über die Seite seines Kopfes. "Danke, dass du mir so vertraust und mir so etwas zeigst.", flüsterte sie gerührt und küsste die Raubkatze weich auf die Stirn. Sie hatte keine Ahnung, dass es Jay sein könnte, besonders nicht, nachdem sie gesehen hatte wie vertraut die Kleinen mit ihm umgingen, aber sie fühlte sich trotzdem so geborgen und vertraut bei dieses Wildkatze, wie zuvor bei Jayden. Sanft kraulte sie ihn unter dem Kinn und seufzte leise. Irgendwie war es komisch gerade eben. Langsam dachte sie wieder an Jayden, hatte aber das Gefühl, als wäre er immer noch neben ihr, weshalb sie nicht daran dachte, dass sie zurück laufen müsste, sondern eher über ihn nachdachte. Er war so sanft und vorsichtig mit ihr umgegangen und war so besorgt gewesen. Er war einfach wundervoll und sie vertraute ihm voll und ganz. Trotzdem... er war verdammt heiß und sie war sich sicher, dass einige Mädels hier auf ihn abfuhren.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Fr Aug 01, 2014 7:33 am

Völlig entspannt genoss Jayden die Streicheleinheiten, die er von Lilith bekam. Sie hatte es echt drauf und fast wie von allein kam wieder dieses Schnurren aus seiner Kehle. Kurz fragte er sich, ob sie wohl auch so darauf kommen würde, dass er es war und die einzig echten Ozelots nur die drei Kleinen vor ihr waren? Als sie sich bedankte, legte er erst seinen Kopf schief, ehe er schnaubte und den Kopf schüttetelte, als sei es das selbstverständlichste, dass er sie hier her geführte hatte und stupste sie dann mit seiner Stirn an. Auf genau diese bekam er dann von Lilith auch einen Kuss. Wenn sich das Gesicht eines Ozelots hätte rot färben können, so wäre dies nun geschehen. Ihre Lippen an seiner Stirn fühlten sich so weich an, auch wenn etwas Fell dazwischen gewesen war. Fast verlegen wirkte nun der Blick von dem Tier, ehe es wohl wieder die Fassung zurück gewann. Einer der beiden männlichen Kleinen hatte ihn angesprungen und gemeinsam rollten die Zwei nun auf dem Boden, wobei Jay darauf geachtet hatte in die andere Richtung zu fallen, als zu Lily, immerhin wollte er nicht, dass sie auch noch umfiel. 'Wer ist sie Jay?', fragte eben jener kleine Ozelot nach und sah seinen großen Bruder, als den er Jayden sah, mit großen fragenden Augen an. Das Mädchen selbst hatte die Frage nicht verstanden gehabt, als er ihr auf den Schoss gesprungen war, doch auf Grund ihrer zarten Finger die durch sein Fell gestrichen war, mochte er sie hetzt schon. Menschen hatten ihre Mutter hingerichtet, doch dieses Mädchen schien vollkommen in Ordnung. Und da Jay ihr vertraute, taten er und seine Geschwister es auch. "Haha. Das ist Lilith." Die beiden Ozelots lagen nun ruhig auf dem weichen Gras und kuschelten sich aneinander. "Ist sie nicht einfach super?" Lilith konnte dieses Gespräch zwar nicht verstehen, doch würde sie sicher wissen, dass es um sie ging, nachdem Jaydens Blick von dem Kleinen zu ihr wanderte.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Fr Aug 01, 2014 9:07 am

Glücklich und entspannt lächelte Lilith das Tier vor ihr an und begann zu strahlen, als es wieder so schnurrte. Sein Körper vibrierte leicht unter ihren Fingerspitzen und sie kicherte, weil es sich so süß anfühlte.
Bei seiner Reaktion auf ihr bedanken sah sie ihn völlig verblüfft und überrascht an. Machten Katzen sowas denn? Verstand er sie wirklich? Die Unterwassertiere verstanden sie, mit denen konnte sie sich sogar unterhalten, aber ein Ozelot? Trotzdem küsste sie ihn so sanft und strich danach nachdenklich mit der Nasenspitze durch sein Fell, ehe sie seine Nase mit ihrer anstupste und leise kicherte. Hätte sie gewusst, dass da Jay neben ihr war, wäre sie jetzt wohl vor Scham im Boden versunken, aber so fand sie es einfach nur süß und irgendwie... schön, dass die Raubkatze sie so dicht an sich heran ließ. Den verlegenen Blick bemerkte sie gar nicht, sonst wäre sie vielleicht langsam darauf gekommen, dass hier etwas nicht so ganz stimmte mit dem Ozelot vor ihr. So streichelte sie ihn einfach weiter, ehe sie kichernd mit ansah, wie der kleine Ozelot von ihrem Schoss auf den Großen neben ihr sprang und der sich umfallen ließ. Kichernd beobachtete sie, wie die beiden ein Stück über die Wiese tollten und war ganz fasziniert von der Art, wie sie mit einander umgingen. Beiläufig kraulte sie jetzt die beiden anderen, die sich auf ihren Bauch legten und an ihre Seite schmiegten, als sie sich ein wenig nach hinten legte und ihren Kopf gegen einen Stein lehnte. Sie waren einfach zuckersüß, aber sie bekam ihren Blick einfach nicht von dem männlichen Ozelot weg, weshalb sie auch seine Blicke bemerkte. Völlig verblüfft klappte ihr dabei der Mund auf und sie sah ihn fragend an, fast als wolle sie sagen: Wer bist du?
Genau das fragte sie sich in dem Moment auch, denn sein Blick hatte so.... echt gewirkt. Sie wusste, dass Landtiere ungern in die Augen sahen und allgemein keine Augen mochten, weshalb sie eher auf die Nase sahen, aber dieser Ozelot sah ihr nicht nur in die Augen, er sah sie allgemein und richtig an. Fest, direkt, so völlig anders, als normale Tiere. Lilith konnte es sich nicht erklären, aber langsam merkte sie, dass hier etwas anders war, auch wenn sie noch nicht darauf kam was genau. Jays Gabe hatte sie dabei fast schon vergessen. Dieser Ort, der große Ozelot und die drei Kleinen hatten es irgendwie aus ihrem Gedächtnis geschoben, aber sie war sich nicht sicher, ob sie darauf gekommen wäre, wenn sie noch daran gedacht hätte, da er sich gleichzeitig auch so natürlich in dieser Gestalt bewegte. Erst als die Kleinste über ihren Oberkörper zu ihrer Schulter krabbelte und schnurrend ihren Kopf an ihren Hals schmiegte riss sie das aus ihren Gedanken heraus und sie kicherte leise, was das Kätzchen wohl dazu veranlasste noch mehr zu schnurren, sich unter ihre Haare zu schieben und sich dort zusammen zu rollen. Irgendwie glücklich hielt Lil leicht den Atem an und hörte das leise Schnaube, dass ihr anzeigte, dass sie eingeschlafen war, genauso wie der Kleine an ihrer Seite, den sie noch immer leicht kraulte. Mit einem leichten Lächeln sah sie zu den beiden anderen und sah sie dabei so sanft an, als würde sie sie schon eine Ewigkeit kennen, fast wie eine Familie.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Mo Aug 18, 2014 1:49 am

Auf diese Art ihre Nähe spüren zu können ... Daran könnte sich der junge Gestalltenwandler noch dran gewöhnen. Doch wusste er, dass es eigentlich nicht richtig war, was er da dachte. Seine Gabe für sowas ausnutzen , ohne dass sie davon wusste, wer dort vor ihr stand, war absolut nicht das, worauf er die Beziehung zu Lilith aufbauen wollte. Er würde ihr später genau erklären müssen, wieso er sie nur in dieser Gestallt hier her bringen konnte. Sie würde es sicher verstehen - oder? Ihre Nase, die so sacht durch sein Fell wanderte, ließ Jay nur noch mehr schnurren, ob er wollte oder nicht. Es fühlte sich so schön an, wie sie ihn streichelte oder eben genau das tat. Mit der Nase durch sein Fell wandern. Es hört sich vielleicht dumm an, doch ist es einfach ... ein schönes Gefühl und basta!
Noch immer im Gras liegend sah Jay von Lily weg zu seinen zwei kleineren Ozelot-Geschwistern und hätte als Mensch nun ein breites Lächeln auf den Lippen gehabt zusammen mit einem liebevollen Blick. Doch in seiner jetzigen Gestallt spiegelte sich nur letzteres wieder. Vorsichtig stand er auf, stubste auch seinen Bruder mit seiner Nase an und hob ihn so etwas auf die Beine, so dass dieser dann Jay zurück zu Lily folgte. Sofort sprang er seinen kleinen Bruder den Lily noch immer gedankenveroren kraulte an und machte ihn wach. 'Hahaha! Du Schnarchnase, komm schon, ich will spiiiielen!', rief er aus. 'Jaaaay! Bendit hat mich geweckt!', nörgelte der Kleinere und blieb faul auf Lilys Arm liegen. "Bandit! Lass doch deinen Bruder in Ruhe - such dir wen in deiner Größe - wie mich", fauchte Jay erst, ehe er kicherte und auf Bandit wieder zu sprang, nur um erneut mit ihm rum zu tollen. Der Kleine war eben ein echtes Energie - und vor allem ein echtes Nervenbündel. Diesen fragenden Blick von Lilith hatte Jay schon wahrgenommen, doch hatte er veruscht ihn zu übersehen, nicht weiter arauf einzugehen, so wie es eben ein echtes Tier getan hätte. Er wusste, dass er sich sowieso schon des öfteren ihr gegenüber mit seinen Blicken nicht wie ein echtes Tier verhalten hatte, doch wenigstens diesen entscheidenden Blick sollte er besser nicht stand halten und sie soch noch misstrauisch werden lassen.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Mo Aug 18, 2014 2:08 am

Kurz strich Lil dem wunderschönen Ozelot noch einmal durch Fell, auch wenn sie nichts lieber getan hätte, als sich einfach an ihn zu kuscheln, und ließ ihn dann wieder gehen. Sie durfte sich nicht Anmaßen so etwas wildes, wenn auch wunderschönes, länger zu behalten, als es selber wollte.
So beobachtete sie auch jetzt mit einem weichen Lächeln, wie die beiden Ozelots wieder zu ihnen rüber kamen und kicherte leise, als der erste auf den sprang, der halb auf ihrem Arm lag. Sie war wirklich leise gewesen, aber offenbar war auch das kleine Ozelot Weibchen davon wach geworden und purzelte jetzt von ihrer Schulter hinunter in ihren Schoß, wo sie gähnend liegen blieb, was Lilith nur noch mehr zum kichern brachte. Sie verstand natürlich nichts von der Unterhaltung der Ozelots, aber sie fand schon ihr Verhalten so Zucker süß, dass sie förmlich strahlte, während sie ihnen zusah, wie sie wieder über die Wiese tollten. Nur bei dem Fauchen zuckte sie kurz zurück, merkte dann aber, dass offenbar alles okay war und lächelte wieder weich. Trotzdem... der plötzliche Trubel hatte sie wieder etwas aus ihren verträumten und merkwürdigen Gedanken gerissen und ihr fiel wieder ein, wie sie überhaupt hier her gekommen war. Erschrocken hob sie den Kopf, schob dann sanft das Ozelot Weibchen von ihrem Schoß und kramte fast schon ein wenig panisch ihr Handy aus der Hosentasche. Sie war viel zu lange hier gewesen, das wurde ihr jetzt siedend heiß klar. Sicher suchte auch Faith schon nach ihr und besonders Jay! Sie war so blöd gewesen, völlig gefangen von diesem Ort, den Ozelots. "Ich muss los...", flüsterte sie leise. "Aber.. ich... ich komme zurück..", versprach sie weich, küsste jeden der vier nochmal weich auf die Stirn, eilte dann aber schon wieder auf den Höhleneingang zu, durch den sie sich hastig schob und versuchte die Orientierung zurück zu bekommen, was ganz gut funktionierte, bis zur ersten Abzweigung. Verzweifelt blieb sie stehen, da sie vorher viel zu sehr auf den Ozelot und überhaupt nicht auf den Weg geachtete hatte. Panisch huschte sie zwischen den Gängen hin und her und ihr liefen schon die ersten Tränen übers Gesicht, als sie sich zögerlich für einen Gang entscheiden wollte.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Mo Aug 18, 2014 2:38 am

Noch immer tollte Jayden mit Bandit über die Wiese. Erst als er hörte wie panisch sich Lilith zu bewegen schien, drehte er sich zu ihr um und wurde dann von Bandit von den Beinen gerissen, als seine Aufmerksamkeit auf Lily lag. "Ben! Lass das jetzt, bitte. Sie wil gehen", versuchte er Bandit nun klar zu machen und auch war klar, dass Jay sie nicht alleine gehen lassen wollte. Doch als er sich umdrehte und zu Lily gehen wollte, war sie weg. Er seufzte leise in Gedanken und lief kurz zu seinen zwei anderen Geschwistern. "Passt gut auf Ben auf, während ich Lilith weg bringe. Ich bin heute Nacht dann wieder bei euch - versprochen." Nun stand auch Ben bei seinen Geschwistern und sah Jay mit großen Augen an. 'Okay. Aber wehe wenn nicht Jay. Dann mach ich dich bei unserem nächsten Kampf fertig', drohte Bandit wobei Jay dann ins Lachen ausbrach und dem Kleinen mit der Tatze an das Schulterblatt 'boxte'. "Das werden wir ja sehen." Und mit diesen Worten verschwand er durch den kleinen Spalt zurück in die Höhle aus der er mit Lily gekommen war. Ihren Geruch konnte Jay hier ohne Probleme einfach folgen, während er schon etwas in Sorge war. Sie waren nicht viele Abzweigungen gegangen, doch hatte Lily wirklich auf den Weg geachtet, oder eher auf die Raubkatze, die ihr den Weg wies? Wohl eher letzteres. Er beschleunigte seinen Schritt und entspannte sofort, als er sie an der ersten Weggablung schon stehen sah. "Lilith ....", sprach er beruhigend und sogleich erleichtert ihren Namen aus und verwandelte sich in selbigen Moment, in dem sie sich zu ihm umdrehte zurück in seine wahre Gestallt. Ob sie ihn nun noch als Ozelot gesehen hatte, wusste er nicht, doch war es im Grunde auch egal, da er sowieso kein Geheimnis daraus machen wollte und es ihr ohnehin erzählen wollte. "Alles okay?", fragte er nach, da sie soch etwas ängstig aussah, als hätte sie panische Angst davor sich zu verlaufen und waren das ... Tränen in ihren Augenwinkeln? Er machte kurz einen etwas zögerlichen Schritt auf sie zu.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Mo Aug 18, 2014 2:52 am

Lilith hatte nicht einmal wirklich daran gedacht auf das Ozelot Männchen zu warten. Es war ihren Blicken so normal ausgewichen, dass ihre Befürchtungen und Gedanken sofort verschwunden waren und sie wirklich nur noch an Faith und Jay gedacht hatte, wobei sie natürlich dachte, dass sie auch Jay zurück gelassen hatte.
Gerade eben überwog aber die Angst davor sich verlaufen zu haben oder es zumindest gleich zu tun, sie wusste aber auch nicht, welcher Gang es sonst sein könnte und sagte sich einfach, dass sie schon irgendwo raus kommen würde, was natürlich völliger Schwachsinn war, sie sich aber nicht eingestehen wollte. Gerade wollte sie den ersten Schritt in den Gang machen, als hinter ihr eine nur all zu bekannte und beruhigende Stimme erklang. Halb erleichtert, halb immer noch ängstlich wirbelte sie herum und erstarrte. Eigentlich hätte sie ihm sofort ins Gesicht sehen müssen, aber stattdessen stand dort eine Sekunde noch ein Ozelot und dann erst Jay. Geschockt starrte sie ihn an. Sie hätte vieles erwartet, aber das nicht und wäre sie gerade klarer gewesen hätte sie sich an ihre Streicheleinheiten erinnert. So starrte sie ihn aber nur überrascht, verwirrt und immer noch ein wenig panisch an, während die Tränen weiter über ihre Wangen rannen. Erst, als er einen Schritt nach vorne machte, bewegte auch sie sich wieder und warf sich, ohne weiter nachzudenken, einfach in seine Arme. "Ich... ich... ich dachte ich... hab mich verlaufen.. und.. u... und ha.. hab dich irgendwo.. allein gelassen...", schluchzte sie Bruchstückhaft an seine Brust. Sie war sowieso nahe am Wasser gebaut, aber gerade eben hatte sie wirklich Angst gehabt. Nicht nur, weil sie gedacht hatte, dass sie ihn zurück gelassen hatte, weil sie keinen wirklichen Gedanken an ihn verschwendet hatte, sondern auch, weil sie wirklich gedacht hatte, dass sie sich hier verlaufen würde, dass sie ihre Schwester, ihre Mum, ihren Dad und alles da draußen vielleicht nicht mehr sehen würde oder ihr sonst etwas zu stoßen würde, immerhin konnte man in solchen Höhlen nie so genau wissen. An diese Ozelot Sache dachte sie erst einmal gar nicht, jetzt war sie einfach nur froh, dass er da war, alles andere konnten sie immer noch klären und immerhin hatte er ihr nichts schlimmes angetan.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Mo Aug 18, 2014 9:12 am

Wie Jay es doch hasste wenn jemand weinte, vor allem wenn es jemand war, der ihm am Herzen lag und das tat Lilith auf jeden Fall, auch wenn sie sich erst am heutigen Tag kennen gelernt hatten. Doch seit Jay mit ihr zusammen war, hatte er jegliches Zeitgefühl verloren. Wie lange genau kannten sie sich? Minuten, Stunden oder doch schon Jahre? Es kam ihm vor wie letzteres, doch egel wie wenig er wusste, das letzte traf nicht zu. Als sie nun auch auf ihn zukam und ihm um den Hals viel, schloss er sie schützend und beruhigend in seine Arme. "Ich bin ja da ... Alles ist gut, du hast dich weder verlaufen noch mich allein gelassen. Ich würde dich doch nicht hier her bringen, um dich dann allein hier rum irren zu lassen. Das würde ich nicht zulassen", sprach er beruhigend auf sie ein, während er sie dann doch sanft von sich drückte um ihr die Tränen aus dem Gesicht zu wischen. Innerlich machte er sich schon auf einen Stimmungswechsel ihrerseits bereit und auf den Vorwurf, dass sie ihm hätte sagen können, dass er der Ozelot war. Doch das ließ er sich nicht anmerken, sah sie weich an und lächelte, nachdem er die letzte Träne von ihrer Wange gewischt hatte und sie nocheinmal kurz an sich drückte. "Die Kleinen mögen dich", grinste er und wollte sie somit auch etwas von ihrer Angst ablenken.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Mo Aug 18, 2014 9:33 am

Erleichter spürte sie, wie Jay seine Arme beschützend um sie herum legte und fühlte sich sofort geborgen, sicherer. Eigentlich war es völlig verrückt, immerhin war er fremd und selbst vor Jay hatte sie Körperkontakt meistens vermieden. Genauer gesagt mochte sie es überhaupt nicht, wenn sie von jemand anderem als Faith, ihrer Mutter oder ihrem Vater umarmt wurde, aber bei Jay war es völlig anders. Da war es eher das Gegenteil, sie konnte überhaupt nicht genug von ihm und seinen Berührungen bekommen, die sich so natürlich anfühlten wie sonst nur bei ihrer Familie. Es war sowieso völlig anders mit ihm und sie hatte immer noch das Gefühl, dass sie ihn schon ihr ganzes Leben lang kannte, was leider völliger Blödsinn war. Bei seinen Worten beruhigte sie sich langsam wieder und merkte, wie blöd sie sich eigentlich verhalten hatte. Alleine zu denken, dass er sie hier herum irren lassen würde war völliger Schwachsinn gewesen. "I...ich weiß... ich... ich hatte nur... Angst..", flüsterte sie mit roten Wangen, weil sie sich so dafür schämte. "Tut mir leid...", flüsterte sie und ließ sich von ihm schieben. Ein wenig verschämt sah sie auf seine Brust, hob aber langsam den Blick, als er begann ihr die Tränen weg zu wischen. Automatisch lehnte sie sich leicht gegen seine Finger und sah ihn aus glitzernden Augen an. Die Angst war jetzt tatsächlich aus ihren Augen verschwunden, aber sie zitterte noch immer leicht und dachte gar nicht daran, wegen der Ozelot Sache wütend zu werden. Eher... war sie fürchterlich verlegen und froh, als er sie nochmal an sich zog. Leicht legte sie ihre Arme um ihn und ihren Kopf an seine Brust. Verlegen bewegte sie sich ein wenig. "Die Kleinen sind zucker süß! Und so wundervoll und verspielt!", sagte sie tatsächlich sofort ein wenig fröhlicher, als sie daran dachte, wie süß sie herum getollt waren. Bei dem Gedanken, wie sie ihn behandelt hatte, wurde sie aber sofort wieder nervöser. "Uhm... ich... tut mir leid.. ich wusste nicht, dass... dass.. uhm.. dass du das bist...", murmelte sie mit glühenden Wangen und löste sich nur nicht von ihm, weil sich seine Umarmung so gut anfühlte.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   So Aug 24, 2014 5:31 pm

Sanft lächelte er Lily an, als sie sich so in seine Hand lehnte, während er ihr die Tränen von der Wange wischte. "Jetzt bin ich ja da. Und hör auf dich zu entschuldigen", meinte er erneut beruhigend und lächelte einfach weiter, ehe er sie dann wieder zu sich zog. Er war froh, dass Lilith nicht sonderlich sauer schien, wegen der ganzen Ozelot Sache, sondern meinte, dass die Kleinen zuckersüß seien. Zustimmend grinste er sie in seinen Armen haltend an. "Ja das sind sie. Ich hätte dir ja gesagt, dass ich es bin, doch kennen die Drei mich nur als Jayden in Form eines Ozelots. Und wenn ich plötzlich gesprochen hätte ...", sprach er und schaukelte dabei leicht unbehaglich hin und her. "Dann würden sie sich vielleicht vor mir in Acht nehmen und Abstand halten. Und das wäre weder gut für sie noch für mich", erklärte er und drückte dabei Lilith etwas abwesend an sich, weil er sie genau so wenig wie die drei Ozelots in seinem Leben verlieren wollte - und das obwohl er sie erst so kurz kannte.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   So Aug 24, 2014 5:51 pm

"Tschul....", fing sie an, unterbrach sich dann aber und sah ihn bloß mit roten Wangen und großen Augen an. "Ja... du bist da..", sagte sie dann einfach, um die Stille zu unterbrechen und sah ihn weiter an, weil sie nicht so recht wusste, ob er wollte, dass sie sich wieder an ihn lehnte, auch wenn sie das am liebsten sofort getan hätte.
Weich sah sie ihn bei seinen Worten an und strich ihm sanft über die Brust. "Hey... ist doch alles in Ordnung.. ", sagte sie lächelnd, ehe sie stockte und ihr siedendheiß wieder einfiel, wie sich sich ihm gegenüber verhalten hatte. Sofort ließ sie ihn los und stand mit glühend roten Wangen vor ihm, wobei sie auf den Boden sah. "Du.. du hättest mich aber vorwarnen können.. ich meine.. tut mir leid.. wie.. wie ich.. du weißt schon.. das war.. sicher völlig bescheuert..", stotterte sie vor sich hin und meinte damit das Streicheln und den Kuss. Jetzt war es ihr wirklich fürchterlich peinlich. Sie traute sich nicht mal ihn anzusehen. "Tut mir wirklich leid..", flüsterte sie leise und sah langsam und unsicher zu ihm hoch in der Erwartung, dass er ihr das übel nehmen oder sie auslachen würde oder sowas eben. Deshalb knetete sie jetzt auch ihre Hände hin ihrem Schoss und hatte immer noch glühend rote Wangen.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   So Aug 24, 2014 6:04 pm

Als sie wieder zu einer Entschuldigung ansetzte, sah er sie kurz mahnend an, ehe seine Gesichtszüge wieder weicher wurden und er lächelte. Ihr leichtes über seine Brust streicheln fühlte sich so wunderbar an und wieder hätte er gewiss geschnurrt, wäre er noch in der Form des Ozelots. Doch nun lächelte er sie einfach an, ohne auch nur rot zu werden, überließ dies lieber Lil. "Es tut mir leid ... Ich hätte dir wirklich was sagen können, aber eine kleine Rache für dein nass machen musste auch sein", versuchte er sich raus zu reden und zwinkerte ihr frech grinsend zu, ehe er abwinkend mit seinem Kopf schüttelte. "Ach was! Das muss dir nicht leid tun ... Es ist alles okay. Ich bin ehrlich gesagt sogar froh darüber, dass du so sanft warst .... Nicht nur zu mir, ich mein auch zu den drei Kleinen. Du hättest auch völlig verängstigt sein können ... Immerhin waren es Raubkatzen, die du vor dir hattest und da du nicht wusstest, dass ich es war ...." Jayden sah ihr wieder in ihre Augen und wartete ihre Reaktion ab. Sie hatte sich aus seinen Armen bereit und stand ihm nun gegenüber, wobei er sie am liebsten einfach wieder in seine Arme schließen würde. "Uhm ... wollen wir langsam zurück gehen? Es müsste bald Abendessen geben."

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   So Aug 24, 2014 6:55 pm

Bei seinem tadelnden Blick musste sie doch kurz kichern und sah ihn entschuldigend an, ohne was zu sagen. Am liebsten hätte sie sich aber direkt wieder entschuldigt. Es kam ihr irgendwie so falsch vor, auch wenn sie ständig dafür gerügt wurde. Aber war es nicht besser, als gar nichts zu sagen? Zumindest sah sie das so. Obwohl er natürlich auch recht hatte. Sie machte das zu oft.
Kichernd sah sie ihn an. "Entschuldige, aber das war einfach so verlockend!!", neckte sie ihn und kicherte immer noch ein wenig. Auch wenn die Erinnerung an seinen Anblick ihr wieder eine leichte Röte in die Wangen trieb und sie ihm lieber nur auf die Nasenspitze sah. Die Augen traute sie sich gerade nämlich auch nicht so ganz zu und sein Mund wäre so gar nicht hilfreich.
Überrascht sah sie ihn an und bekam von seinen Worten sogar eine leichte Gänsehaut, weshalb sie froh war, dass sie den großen Pulli trug. "Oh.. tatsächlich? Mmh..", machte sie unsicher und kaute auf ihrer Lippe, während sie ihn nur so halb ansah. "Das war.. nicht... irgendwie.. merkwürdig oder so...?", fragte sie zur Sicherheit nochmal nach und starrte den Boden an.
Bei seinen Worten sah sie dann aber mit einem weichen, ehrlichen Lächeln an. "Ich weiß nicht warum, aber ich wusste, dass mir nichts passieren wird... es war, als wärst du da, also.. warst ja wirklich, aber ich wusste das nicht und trotzdem.. hab ich mich.. beschützt gefühlt..", flüsterte sie und war bei den letzten Worten wieder unsicher und rot geworden.
Er nahm sie auch nicht wieder in die Arme und sie hatte das Gefühl, dass das nur bestätigte, dass er sie nicht in den Arm nehmen wollte. Langsam nickte sie. "Ja.. es wird langsam auch kalt..", gab sie leise zu und verschränkte die Arme vor der Brust um das Zittern zu unterdrücken.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   So Aug 24, 2014 9:35 pm

Wieder musste Jayden schmunzeln und verdrehte leicht seine Augen. "Schon wieder dieses Entschuldigen", gab er gespielt genervt von sich, ehe er etwas kicherte und ihr dann wieder zuzwinkerte. Diese Röte in ihrem Gesicht war so süß, es viel ihm schwer, wirklich ernst zu bleiben und so konnte er gar nicht anderes, als sie anzulächeln. Bei ihren Worten zog er erst etwas verwundert die Augenbrauen in die Höhe und sah sie aus großen Augen an, ehe er leise lachend den Kopf schüttelte. "Nein, überhaupt nicht komisch. Mach dir darüber keine Gedanken, es ist alles mehr als okay, Lil", besänftigte er sie und hoffte ihr ihre Sorgen zu nehmen, dass er es in irgendeiner Hinsicht eigenartig gefunden hätte oder es ausnutzen würde etc. Ihre nächsten orte ließen ihn bis über beide Ohren lächeln. Er war irgendwie froh, dass sie sich so gefühlt hätte, als wäre er da und würde sie beschützen. Immerhin hätte er wirklich eingegriffen wenn einer der drei Kleinen aufmüpfig geworden wäre. Vor allem bei Bandit hatte er Sorge, doch war dieser ja ganz angetan von Lilith gewesen, was Jay freute. "Mhmm ... Das freut mich ...", meinte er etwas leiser und mit sanfter Stimme, während sein Blick immer noch auf der Blondine vor sich lag.
Noch ehe sie ausgesprochen hatte, was Jay befürchtete, hatte er sie wieder zu sich in die Arme gezogen und ging nun in Richtung Ausgang der Höhle. "Ich könnte dir mein Shirt anbieten?", schlug er vor, mehr hatte er nicht und mittlerweile war das Shirt auch wieder ganz getrocknet.

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BeitragThema: Re: Hinter dem Wasserfall   Mo Aug 25, 2014 12:17 am

Bei seinem Augenverdrehen schimmerten ihre Wangen schon wieder leicht rosa. Sie mochte das überhaupt nicht, aber sie konnte es bei ihm einfach nicht verhindern. Es passierte sowieso schnell, aber bei ihm war es fast ständig. Gerade wollte sie sich schon wieder klein laut entschuldigen, als ihr einfiel, dass sie sich ja direkt deswegen entschuldigte und sich schnell auf die Lippen biss, als er auch schon kicherte und sie erleichtert lächelte. Also war es doch nur ein Scherz gewesen, obwohl sie anfangs gedacht hatte es wäre ihm ernst damit. Weich erwiderte sie sein Lächeln, stockte aber, als er die Augenbrauen so hochzog und zu lachen anfing. Wieder kaute sie auf ihrer Lippe, beruhigte sich aber wieder und atmete lächelnd tief durch. "Oh.. okay.. gut.. dann.. ist ja.. alles gut..", flüsterte sie leise und lächelte ihn immer noch ein wenig schüchtern, aber deutlich beruhigt an. Das er es hätte ausnutzen können und sowas war ihr überhaupt nicht in den Sinn gekommen. Ihr war es nur peinlich, wie sie ihn gestreichelt und geküsst hatte, immerhin hatte sie ja da eigentlich fast immer den ersten Schritt gemacht. Er war ja nur zu ihr gekommen. Sie sah sein breites Lächeln und schwankte erst ein wenig unsicher hin und her, weil sie nicht so wirklich wusste, was sie damit anfangen sollte. Sie dachte einfach nur daran, dass er sie sicher auf jeden Fall beschützt hätte, wenn es brenzlig geworden wäre, aber es war ja offensichtlich nicht nötig gewesen. "Mich auch..", erwiderte sie leise und sah ihn dabei weich an.
"Was... was ist eigentlich mit den Kleinen? Also.. du kümmerst dich ja um sie oder nicht?", fragte sie leise und ihr Herz wurde warm bei dem Gedanken.
Noch bevor sie fertig gesprochen hatte, hatte er sie wieder in seine Arme gezogen und sie kuschelte sich eng an ihn. Kurz lachte sie leise und sah zu ihm hoch, wobei sie den Kopf schüttelte. "Danke.. ich hab ja den Pulli und... und dich...", sagte sie mit einem weichen Lächeln und legte ihre Arme um seine Hüfte, während sie neben ihm her ging. Er war wieder ganz trocken, aber das T-Shirt wäre wohl doch dünner als ihr Pulli. Trotzdem war die Vorstellung etwas von ihm anzuhaben, dass nach ihm roch und duftete so wundervoll verlockend, dass sie ihre Nase an seiner Seite vergrub.

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